Sonntag, 8. November 2009

Der größte Stadtwald Deutschlands - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 45/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Die Dresdner Heide ist ein großes Waldgebiet in Dresden. Sie ist das bedeutendste Naherholungsgebiet der Stadt und wird forstwirtschaftlich genutzt. Etwa 6.133 Hektar der Dresdner Heide sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und ist damit einer der flächenmäßig größten Stadtwälder Deutschlands. Während im Osten überwiegend landwirtschaftliche Flächen angrenzen, ist die Heide in allen anderen Himmelsrichtungen von Stadtteilen und Ortschaften Dresdens umgeben und reicht im Südwesten bis an den Dresdner Vorstadtgürtel heran. Das wichtigste Gewässer in der Dresdner Heide ist die Prießnitz. Sie ist der einzige Heidebach, der weder in dem Waldgebiet entspringt, noch in ihm mündet, und mit Abstand der längste und wasserreichste in diesem Bereich.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 45/09


Sandbau im Prießnitzgrund, Dresden, ca. 1910, Privatbesitz

Die Prießnitz verläuft zunächst in einer flachen Mulde nach Nordwesten mittig durch den Hauptteil der Heide. Etwa ab der Heidemühle hat sie sich dann als Prießnitzgrund stellenweise bis zu 40 m tief in das Gelände eingeschnitten und wendet sich, kurz nachdem sie einen seit 1967 als Naturdenkmal ausgewiesenen Wasserfall bildet, bei Klotzsche nach Süden. Sie trieb in früherer Zeit auch in der Heide mehrere Mühlräder an und wird an zwei Stellen zu Tümpeln gestaut. Ihr Wasser speiste ferner das inzwischen geschlossene Waldbad Klotzsche, das in der Nähe des S-Bahnhofes Dresden-Klotzsche liegt. Einige Prießnitzzuflüsse sind der Haarweidenbach von links sowie das als Naturdenkmal ausgewiesene Ullersdorfer Dorfwasser, das Steingründchenwasser und das Schwarzes-Bild-Wasser von rechts. Mehr dazu lesen ...

Wer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diesen Link: Dapema ONLINe per Email verfolgen


Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com

Samstag, 7. November 2009

Dresdner Newsticker

Heute mal was ganz "Neues"... Beim Streifzug durch aktuelle Dresdner Gazetten habe ich mir mal ein paar aktuelle News und interessante Veranstaltungen herausgesucht welche ich in einer Art Newsticker vorstelle:

  • ☛ Frauen-Fussball-WM 2011: Seit dem 29. Oktober gibt es offiziell die ersten Tickets für die vier Dresdner Vorrundenspiele der Frauen-Fussball-WM 2011 zu bestellen: Tickets online
  • ☛ 14. Turmfest in den Technischen Sammlungen: 08. November, 10 bis 18 Uhr findet in den Technischen Sammlungen Dresden das Turmfest statt. Motto "Das Museum schwingt und klingt". Trickfilme, Schüsseln, Töpfe, Pfannen, Fotoapparate, Laptops ... für die ganze Familie > Technische Sammlungen Dresden
  • ☛ Sternenzauber in Laubegast: Am 27. November ab 16 Uhr laden die Laubegaster Gewerbetreibenden zu einem Lichtermarsch der besonderen Art ein, Informationen: Laubegaster Gemeinschaft
  • ☛ SPIELRAUM - Spielen in der Messe Dresden: Am 21. November ab 14 Uhr findet in der Messe Dresden das Spiele-Erlebnis "Spielraum" statt. 1000 aktuelle Brett- und Gesellschaftspiele können kostenfrei ausprobiert werden, Große Vielfalt: Kartenspiel, Rollenspiel, Fantasy- und Geschicklichkeitsspiele und Bewegungsspiele - Spielraum Dresden

PS: Wenn jemand, insbesondere Blogger, aktuelle News über Dresden und Umgebung los werden möchten, dann immer her damit. Ich veröffentliche dann ausgewählte News.

Diese Artikel könnten interessant sein:
18. Oktober 2009 - Schweinegrippe-Impfstoff kommt aus Dresden
24. September 2009 - Steuerzahler zahlen Erbschaften für Sachsen
9. September 2009 - NH Hotel schließt letzte Lücke am Altmarkt in Dresden

Quellen: Dresdner Stadtteilzeitung, Dresdner Amtsblatt (ohne Gewähr)

Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com

Sonntag, 1. November 2009

Donaths Neue Welt 1893 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 44/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Ein besonders schönes Kleinod Dresdens ist oder war das Concert-Etablissement "Donaths Neue Welt". Das beliebte Tolkewitzer Vergnügungsetablissement entstand aus dem einstigen Dorfgasthof und wurde 1873 unter seinem neuen Namen eröffnet. Besitzer waren die beiden Brüder Hermann und Rinaldo Donath, die sich auch als Fotografen einen guten Ruf erwarben. Der heutige Bau entstand 1902 im altdeutschen Fachwerkstil. Nach dem Tod der Geschwister führte der Gastwirt Karl Wattig den Betrieb weiter.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 44/09



Concert- und Vergnügungs-Etablissement Donaths Neue Welt, Tolkewitz-Dresden, 1893, Privatbesitz

Zu "Donaths Neue Welt" gehörte neben den rustikal gestalteten Gasträumen und dem Saal ein großer Gästegarten mit verschiedenen Attraktionen, die den Gasthof weit über Dresdens Grenzen hinaus bekannt machten. So ließen die Besitzer aus Holz und Pappmaché eine Alpenkulisse erbauen, die mit Hilfe von Lampen illuminiert werden konnte, um so das "Alpenglühen" zu imitieren.
Nach 1990 scheiterten Pläne, das Anwesen zu verkaufen und für eine neue Nutzung umzubauen. Am 20. August 2004 fiel der historische Gasthof einem Großbrand zum Opfer. Erhalten blieb lediglich ein Teil des Vordergebäudes, dessen weiteres Schicksal unklar ist. Nun befindet sich im ehemaligen Gästegarten ein Lebensmittelmarkt.

Wer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diesen Link: Dapema ONLINe per Email verfolgen

Diese Artikel könnten interessant sein:
29. Juni 2008 - Stadtteil Laubegast feiert 600. Geburtstag
23. Juni 2008 - Skurriles Stück Laubegaster Geschichte wird lebendig


Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com

Samstag, 31. Oktober 2009

Heut ist doch Halloween


Die Kinder freut's ... Heute Nacht ist Halloween. Auch wenn es früher bei uns eher unbekannt war, wird es heute fast überall in Deutschland gefeiert. Die ausgehöhlten Kürbisse sieht man häufig in diesen Tagen. Zu Halloween mit Kerzen bestückt sind sie eine schöne Deko.

Aber woher kommt eigentlich Halloween? Die Herkunft des Festes lässt sich nicht eindeutig klären. Am natürlichsten ist es als Vorabendfest des katholischen Allerheiligen zu deuten. Populär, aber wissenschaftlich nicht belegt, ist die Annahme eines keltischen Ursprungs von Halloween. Halloween wurde ursprünglich nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den vielen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und gehörte dort zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es bald von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten und Kanada...
Nun, fröhliches Gruseln :)

Textquelle: (Auszug) Wikipedia.org

Schaurig ;) - Happy Halloween

Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com

Dienstag, 27. Oktober 2009

Streitthema Striezelmarkt im Internet

Striezelmarkt Dresden

Weihnachten steht vor der Tür... und damit auch der 575. DD Striezelmarkt. Da ich Dresdner mit Leib und Seele bin, habe ich aufmerksam die Diskussionsrunden der letzten Tage verfolgt, wobei es um den Internetauftritt www.striezel-markt.de geht. Florian und Pierre haben mit ihren Blogartikeln eine heiße Diskussion entfacht, an der auch ich mich bereits beteiligt habe. Auch bei Twitter wurde dieses Thema referiert.

Grundsätzlich möchte ich anmerken, das ich ein privates Projekt in diesen Dimensionen schätze und ihm sehr viel Respekt entgegen bringe. In meinen Kommentaren auf o. g. Blogseiten brachte ich dies bereits zum Ausdruck. Um eventuell noch ein wenig Aufklärung zu betreiben, habe ich auf diversen Seiten recherchiert. Ich habe unter anderen folgenden Artikel bei Herrn Baumgärtel (mit ihm habe ich vor einiger Zeit auch schon telefoniert), welcher die Webseiten dresden-lexikon.de und dresden-striezelmarkt.de betreibt, gefunden. Auszugsweise gebe ich ihn hier wieder:

Zitat: "... Bis vor drei Jahren betrieb der Dresdner Mike Schiller die Seite "striezelmarkt.de". Schon 2003 startet die Stadt den Versuch, sich die Domain unter den Nagel zu reißen. Sie forderte Schiller auf, die Homepage einzustellen und setzte ihm eine Frist. Bis zum 17. Dezember 2003 sollte der Striezelmarkt-Fan die Webadresse "www.striezelmarkt.de" bei der Domain Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft DENIC in Frankfurt am Main Iöschen lassen. Begründung: Die Stadt Dresden sei Inhaberin der beim deutschen Patent- und Markenamt eingetragenen Wort-/Bildmarke "Dresdner Striezelmarkt". Die Domain als Marke hat die Stadt nicht schützen lassen. Ein halbes Jahr zuvor, im Mai 2003 hatte Schiller Post vom Anwalt der Firma Nagel, jetzige Betreiberin von striezelmarkt.de, bekommen. Die hatte sie nämlich ursprünglich zuerst. Prinzipiell gilt bei der Domain-Vergabe: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Vorausgesetzt die Internetadresse ist nicht extra als Marke eingetragen. Nagel hatte die Wort-/Bildmarke "Striezelmarkt. Das Erlebnis. Die gute Adresse" 1998 patentrechtlich schützen lassen, www.striezelmarkt.de aber nicht, 2002 ging Nagels Internet-Provider in Insolvenz. So wurde die Domain frei und Mike Schiller griff zu.

Mit Verweis auf seine Marke forderte Nagel die Webadresse zurück. Konnte sich aber nicht durchsetzen. Wohlweislich ließ er sich bei DENIC als nächster möglicher Betreiber voranmelden. Als Mike Schiller im Februar 2004 dem Druck der Stadt Dresden nachgab und www.striezelmarkt.de abmeldete, kam die Firma Nagel erneut zum Zuge. Die Stadt Dresden hatte das Nachsehen. Viele virtuelle Wege führen auf den Striezelmarkt. Inzwischen ist Mike Schiller unter der Adresse www.striezelmarkt-dresden.de wieder am Start.

Und unter www.dresden-striezelmarkt.de informiert der Dresdner Siegmar Baumgärtel rund um das Weihnachtsspektakel. Im Gegensatz zu Mike Schiller pflegt er sein Hobby mit dem Segen der Stadtverwaltung. Laut Stadtsprecher Kai Schulz gilt Baumgärtel als "seriös" und darf auf seinen Internet-Seiten offizielle Dresdner Logos verwenden. Beruflich ist Baumgärtel in der Stadtverwaltung Dresden tätig... " (Kompletter Artikel von Nadja Laske, DNN vom 20.12.2006)

Vielleicht rückt dadurch auch mein Hinweis, das ich eher die Stadt Dresden in der Pflicht sehe, in ein anderes Licht. Unabhängig davon hat Pierre heute eine Email an die Marketingabteilung der Stadt Dresden geschickt, worin er auf den "Mißstand" aufmerksam macht. Der positive Hintergrund wird wohl nach o. g. Artikel eher wieder in Frage gestellt, da die Stadt Dresden vermutlich kein Interesse hat.

Wiederum freue ich mich, das die anfängliche negative Euphorie mittlerweile in Hilfsbereitschaft umgeschlagen ist, und auch Herr Schiller, Betreiber der besagten Internetpräsenz, zu Wort gekommen ist.


Bildquelle: Wikipedia.org

Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com

Sonntag, 25. Oktober 2009

Waldschlößchenstraße 1916 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 43/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Unzerstörtes Dresden vor 1945, ein Kleinod barocker Geschichte. Ein besonderes Highlight. Waldschlößchenstraße, Ecke Arndtstraße = an dieser Stelle liegt der zukünftige Tunneleingang der Zufahrt zur Waldschlößchenbrücke. Die rechten Häuser sind bereits abgerissen...

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 43/09


Dresden, Waldschlösschen, BrückeDresden, Waldschlößchenstraße/Ecke Arndtstraße, 1916, Verlag M. Jäger, Privatbesitz


Während das "Brauhaus" als bekannteste Einrichtung des Areals sowie auch zahlreiche andere mittlerweile gemäß Heysescher s‑Schreibung (Rechtschreibreform von 1996) "Waldschlösschen" schreiben, entspricht der Name der vorbeiführenden Straße der alten Schreibweise Waldschlößchen. Der Name der geplanten Brücke ist aufgrund der über sie geführten jahrelangen Kontroverse besonders häufig in dieser Schreibweise mit ß anzutreffen. Mehr lesen...

Wer keine Postkarte verpassen möchte, abonniert einfach meinen Blog über diesen Link: Dapema ONLINe per Email verfolgen

Diese Artikel könnten interessant sein:
01. Oktober 2009 - Neue Bilder von einer Dresdner Brückenbaustelle
02. August 2009 - Waldschlösschenbrücke - Neue Bilder von Hufeisennase und Co.
24. Mai 2009 - Aktienverein der Societätsbrauerei zu Dresden 1895 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 21/09


Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com

Freitag, 23. Oktober 2009

Die neue Saftpresse ist da

Saftpresse, Saftblog, Kelterei Walther

Heute ist die lang erwartete neue Saftpresse erschienen, zumindest in der Onlineausgabe. Morgen wird sie dann in der Papierform der Sächsischen Zeitung beiliegen.

Vielleicht ist einigen Bloglesern die Saftpresse noch unbekannt. Das sollte nicht so bleiben. Herausgegeben wird diese Kundenzeitschrift von Kirstin Walther, der Inhaberin der Kelterei Walther in Arnsdorf bei Dresden. Kirstin ist vielleicht manchen Twitterfreunden besser bekannt als die @SaftTante.

Saftpresse, Saftblog, Kelterei Walther
Auszug Kundenzeitschrift der Kelterei Walther "Saftpresse"

Interessante Themen erwarten diesmal die Leser. So berichtet sie über das große Aronia-Fest im September diesen Jahres, über ihren Keltereialltag oder auch über Ihre Postkartenflut zum letzten Gewinnspiel. Als Mitinitiatorin des Aronia-Projekts hat sie sich bei den Förderern und Liebhabern der Vogelbeere einen Namen gemacht. Viele Twitterfreunde aus nah und fern schätzen ihre liebe und nette Art, wissentlich das das Unternehmerdasein nicht immer einfach ist. Gern begrüßt Sie ihre Saftliebhaber (-innen) persönlich in ihrer Kelterei in Arnsdorf. Wem der Weg dorthin zu weit ist, der kann Aronia-, Cranberry- oder Heidelbeersaft auch direkt im Online-Shop bestellen.

Interessanter Artikel:
13. September 2009 - Aronia Gesundheits-Twittertreffen

Das ist zu süß :) - Die Achse des Süßen

Contaxe testen
Twitter Button from twitbuttons.com